1 Die Bewerber*innen-Zielgruppen

Auch in der Employer Branding Strategie gilt: Jede Zielgruppe hat andere Voraussetzungen auf dem Bewerbermarkt, denkt anders und nutzt andere Bewerbungskanäle. Somit seid ihr in puncto Zielgruppen gut aufgestellt, wenn ihr eure spezifischen Bewerberzielgruppen – heute und in Zukunft – sehr genau kennt und alles, was ihr tut, an den unterschiedlichen Zielgruppensegmenten ausrichtet.

Kennt ihr…?

  • Das Spektrum ihres fachlichen Skillsset 
  • Die Regionen, in denen sie (weltweit) leben und arbeiten
  • Ihre Chancen auf dem Markt
  • Ihre Ansichten, Überzeugungen und Werte
  • Die spezifischen Kanälen in denen sie anzutreffen sind

2 Die Arbeitgeber-Wettbewerber 

Im besten Fall kennt ihr eure 2-3 Hauptwettbewerber als Arbeitgeber im Schlaf. Ihr wisst exakt, was sie bieten. Und was nicht. Nur so könnt ihr euch eindeutig für Bewerber*innen positionieren und solche überzeugen, die für euch interessant sind.

Wisst ihr…?

  • Welche Employer Branding Maßnahmen eure Hauptwettbewerber initiieren? 
  • Mit welchen Botschaften sie auf Bewerber*innen zugehen?
  • Über welche Stärken und Schwächen die Jobkonkurrenz verfügt?
  • Welche Gehälter, Benefits und weiteren Angebote sie Bewerber*innen konkret bieten können?

3 Eure Arbeitgeber-Positionierung 

Employer Branding kann erfolgreich werden, wenn ihr eine differenzierende, übergeordnete Botschaft kommuniziert, die sich aus der Arbeitgeber-DNA, Unternehmenskultur und -philosophie direkt ableiten lässt. Das kann zu eurem Wettbewerbsvorteil werden.

Ist…?

  • Euer Arbeitgeberprofil gegenüber den stärksten Arbeitgeber-Wettbewerbern einzigartig und geschärft?
  • Erkennen Bewerber*innen auf den ersten Blick, worin eure Uniquess besteht?
  • Und was für sie an euch interessant sein könnte?

4 Eure Benefits

Das was ihr bietet, leitet sich direkt aus Arbeitgeber-DNA ab. Ebenso wie Botschaften sollten Benefits differenzieren und sich auf euer einzigartiges Geschäftsmodell oder eure Vision stützen. Tischtennisplatten und Obstkörbe können dies ergo in aller Konsequenz nur sein, wenn ihr zum Beispiel Sporterlebnisse oder gesunde Ernährungskonzepte verkauft. Gemeinsame Mittagessen sind tolle Aktivitäten, die den Teamgeist und Verbundenheit stärken können. Mit ihnen zu werben ist aufgrund fehlender Besonderheit und Zuordenbarkeit wenig ratsam. Kein Bewerber und keine Bewerberin wird sich für euch wegen eines Teamlunchs entscheiden. Bietet an, was für eure Bewerber*innen relevant ist und zu euch passt.

Sind eure Benefits…?

  • Innovativ und einzigartig
  • An eurem Geschäftsmodell, eurer Vision und Unternehmenskultur angelehnt
  • Relevant für eure diversen Bewerber*innenzielgruppen

5 Eure Employer Branding Aktivitäten 

Genauso wie bei einem guten Geschäftsmodell ist es wichtig, vor der Entwicklung von Employer Branding Aktivitäten eine passenden Strategie zu entwickeln. Mit reinen Maßnahmen zäumt ihr das Pferd von hinten auf. Wichtige Informationen zu euren Zielgruppen, Wettbewerbern und weiteren Kriterien fehlen hier. Nur mit einer passenden Strategie können eure Aktivitäten punktgenau auf diverse Bewerber*innenzielgruppen ausgerichtet werden und Früchte tragen.

Welche…?

  • Botschaften machen euch zum einzigartigen Arbeitgeber?
  • Art und Weise ist die richtige, diese zu vermitteln?
  • Orte und Kanäle sind passend, um die unterschiedlichen Zielgruppen anzutreffen?

6 Und Last but Not least: Eure Ziele

Konkrete Ziele und passende KPIs helfen euch dabei, regelmäßige Erfolgskontrollen durchzuführen und eure Employer Branding Aktivitäten agil nach Bedarf anzupassen und stetig zu verbessern. 

Warum das wichtig ist? Weil ihr wie in anderen agilen Prozessen sehr viel über die Bedürfnisse und Erwartungen eurer Bewerber*innen lernen werdet. Damit könnt ihr heute bereits beginnen.

Mein Tipp

Wie wäre es, wenn ihr Bewerber*innen in jedem ersten Gespräch am Ende zwei bis drei standardisierte Fragen stellt? Aufgrund welcher Informationen und Verhaltensweisen haben sie sich bei euch beworben? Wie würden sie euch als Arbeitgeber in drei Sätzen beschreiben? Welche Stärken und Schwächen sehen sie gegenüber anderen potenziellen Arbeitgebern?

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